Essay Ende der Volksparteien Der misstrauische Souverän – Felix Butzlaff

SPD-BundestagswahlkampfDie Welt erklären, das Richtige entscheiden: Immer weniger Wähler trauen den etablierten Parteien das zu. Wie konnte es dazu kommen?

@JAROSLAW MAJCHRZYK(->Einer der größten Probleme die die heutige Parteiendemokratie plagen, dürfte ihre Anfälligkeit sein für partikuläre Interessen. Da die mediale und wirtschaftliche Macht immer mehr konzentriert wird, agieren die Parteien zwischen den breiten Wählerschichten einerseits und zwischen den Interessen der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Eliten andererseits. Das Vertrauen der breiten Schichten lässt sich auf Dauer nur aufrechterhalten, wenn nicht der Verdacht aufkommt, dass die Parteipolitik zunehmend elitenorientiert agiert und die breiten Bevölkerungsschichten durch aufwendige PR für diese Politik vereinnahmen möchte.
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@ULRICH FRANK(->@JAROSLAW MAJCHRZYK Zustimmung. Der Hiatus zwischen – bauernfängerischer – Wahlpropaganda und dem tatsächlich von partikularen Interessen definierter Großinteressenten bestimmten Handeln der erwähnten Parteien wird immer größer.

Herrn Butzlaff, welcher allem Anschein nach Anhänger der Systemtheorie ist, ist in einigen Punkten nicht zuzustimmen. So in der Definition der Parteien als Agenten der Komplexitätsreduktion. Tatsächlich sind Parteien durch zunehmendes Unterlaufen von Regeln (Verfassung usw.) dabei die Komplexität noch zu verstärken – siehe z.B. auch, in den U.S.A. den derzeitigen Streit um den Nachfolger eines Verfassungsrichters.

Über das“Volk“ braucht sich Herr Butzlaff nicht übermäßig zu mokieren – es ist eine in der Verfassung vorkommende /politische/ Größe und wird, wenn es paßt, gerne von den „Volksparteien“ reklamiert.

Die etablierten Parteien haben sich den Vertrauensverlust hart erarbeitet. Es stellt sich allerdings die Frage ob sie per se noch geeignete Instrumente der Repräsentation, bzw zur Rekrutierung des Führungspersonals, sind.
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@KLAUSK(->@ULRICH FRANK „Die etablierten Parteien haben sich den Vertrauensverlust hart erarbeitet.“

Für die SPD mit ihrem schwachen Vorsitzenden war es ein Vergnügen, keine harte Arbeit.
Anstrengend ist es, dieser einst so stolzen Partei beim Niedergang zusehen zu müssen.
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„…Parteien leisten – neben den ihnen zugewiesenen Aufgaben der Mitwirkung an der Willensbildung des Volkes, den Wahlen und der Rekrutierung des politischen Führungspersonals – einen wichtigen Beitrag zur Reduktion politischer wie gesellschaftlicher Komplexität und zur Einteilung von Entscheidungsalternativen in richtig und falsch. Sie bedürfen daher des Vertrauens ihrer Anhänger und Wähler, dass sie dies nach den gewünschten, „richtigen“ Maßstäben gestalten.…“

Fein – daß bei dieser Umschreibung der Parteien als Motor der
„Gemeinwohlproduktion“ –
Der entscheidende Handlungsfaktor –
Die Realität fein abbildend – Jau!!
Fehlt ~> „Transmissionsriemen“ der
Meinung des Volkes – Ja! That’s it!
Der Bürger – Des Souverän.
Schön wärs – & daß ich nicht lache!

Diese nicht zufällige – aber eklatante Fehlanzeige – umreißt das Grundproblem der hier
Verhackstückten Fragestellung.
Genau diese Fehlanzeige läßt
Karlsruhe über seine Parteienentscheidungen in die Tischkannte beißen.
Denn – statt dieser Hauptaufgabe –
Transmissionsriemen – sind die
Parteien über die Herrschaft der Fraktionsspitzen & deren
Ankoppelung a Exekutive zu Lasten Innovation- & Kontrollfunktion(!!;) –
Zu reinen
Machterhaltanhängseln verkommen.
Brutalst möglich durch – genau -Verfassungsfeind
Dr. Helmut Bimbes Kohl vorgeführt.
Der mit seinem Bimbes-System –
Mittels Goldenem Zügel(Bimbes) & Überwachung bis in den letzten Ortsverein – seine schwarze Zeit
Gnadenlos & am Verfassungsauftrag Vorbei – durchexerziert hat.
Die übrigen etablierten Parteien
Hatten ähnliches am Start – so daß er Nicht dieserhalb aus dem
Amt gejagt wurde.
kurz – Vertrauen – lächerlich.
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Um das a realité etwas anzufetten ~>

Als ich von den Grünen noch a weng hielt – dachte ich wie immer leicht größenwahnsinnig –
Mich in einen ihrer think-tanks Einzuklinken.
„Fein – wenn du aber offen sagst –
Nee – Amt – not my cup of tea –
Kannste alles – was de sagst etc
In die Tonne treten!“ – Insider!!

Der Prototyp dieser Sinekure-Parteien-Vagabondage – ist gerade von – öh uns Gegangen.
Mr. Dekadenz Dr. Westerwelle ~>
Nie einer realen Arbeit nachgegangen!
So geht das.

http://www.taz.de/Essay-Ende-der-Volksparteien/!5285512/
GröKOTZRAUFENSICHZUSAMMEN

 

 

 

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