Michel Serres Roman „Musik“ Kraftvoll ausgedehnter Sinn – Tim Caspar Boehme

Michel SerresDer französische Philosoph Michel Serres erforscht in seinem neuen Roman die Musik. Sie ist für ihn die Quelle aller denkbaren Erfindungen.

Gelesen. Gekauft.

Frage: Versteh ich da was falsch?
„….Aus Bequemlichkeit habe er sich bald allein der Sprache zugewandt, mit dem Ziel, die Kraft der Musik auf Worte zu übertragen. „Ich bin immer nur ein missratener Musiker“, fasst er seine Bemühungen zusammen.
Das Scheitern in der Sprache, wenn man so will, hat aber auch mit dem Bedeutungsverlust zu tun, den die Zuspitzung des Sinns in der
Sprache mit sich bringt. ..“

Ist nicht vielmehr „Das Scheitern in der Musik…“ gemeint?
Dann hat – die folgende Sentenz – >
„…Serres‘ Ungenügen an der Sprache hat zugleich sein Ohr verfeinert….“
& ergibt – das Ganze einen für mich schlüssigen Sinn.

(ps: Der einarmige Pianist by Oliver Sacks gäbe eine feine
Folie der Einwertung –
Denn mit Verlaub befremdet es schon ein wenig, ja gibt Rätsel auf –
Daß jemand – MUSIK! – sagt/schreibt -> Projektion a Sprache –
Gleichzeitig aber – wohl auch zutreffend – angibt ->
Darin – in der Musik – bin ich ein Dilettant geblieben;).
———-
@TRAUMATÄNZER
„Musik und Sprache sind wohl Schwestern.“ war mein erster Gedanke.
———-

Hallo Herr Boehme – en passant ->

’s is viel zu tun – sicher.
Fänd’s aber ganz nett – wie das ja andere Ihrer KollegInnen auch machen –
Wenn Sie’s zumindest mir klarstellen würden – ob ich wie angemerkt –
Sie falsch verstehe – oder es wie Geschrieben – gemeint ist.
(Bestätigendes Schweigen im Sinne ehrbarer Kaufleute mag ich ja schon
wg fehlender Voraussetzungen
wohl eher nicht einfach annehmen dürfen;)
——–

ok ok – Wenn du wirklich was gemacht haben willst, machs selber.

Gelesen. Gekauft. Abgeholt. &
Schnackeldidackel – ah… – da stehts ja:
„…Mich vorwärts tastend schreib ich Bücher – wer kann sich schmeicheln, zwei Künste zu beherrschen? – ,
in denen die Monosemierung der Sprache wie ein Hindernis bei weitem davon abhält, zu sagen, was ich zu sagen versuche.
Ich bin immer nur ein mißratener Musiker…“

Wem solches – ..“Das Scheitern in der Sprache, wenn man so will,..“? – hm ->
– öh eher wohl nicht, odr?

Eher vielleicht so ->
Der Philosoph verschließt sich –
Weit einfacher – nicht der Einsicht,
Daß auch er in die Anverwandlung von Welt begrenzt ist – wie jeder andere Sterbliche auch.

(ps: So – gesehen wäre – meins ->
„Das Scheitern in der Musik…“ ?
Ebenfalls überzogener Murcks –
…. `Naturellemente´;)

Feines Teil. … – ach ja ->
„…& Danke für den Fisch!“
———–

Mit Verlaub – conclusio –
Meine – klar;) ->

Was eine feine tour d‘ horizont.
Was ein durchrüttelndes Lesevergnügen.

Anmerkung:
Schummelt er¿- klar – naturellemente.
Was ne Frage. Wie alle.
Aber – er versucht’s halt.
Und das ziemlich dufte.

Zeit Raum Musik Sprache etc sind
ihm dabei notwendige Bezugspunkte des erlebten Begreifens. But –
Wie die Verabschiedung Gottes via Zufall – Instinkt = Weißnicht – usw usf
im Ergebnis lediglich von der Kirchensteuer entbindet. &

Von dem ziemlich wahrscheinlich unendlich wachsenden Wissensgebirge – die bisherigen Splitter – welcher Erkenntnis genau? –
pars pro toto – Vermessen – & Hochgerechnet (iS Erwin Chargaffs)
->
Bleibt alles – so auch hier – ein symphatischer menschzentrierter Versuch über – ja was denn genau?!
– >
Was leicht daraus erhellt – daß schon der abgeflachte nichteuklidische menschliche Raum diametral dem spitzkegeligen nichteuklidischen Raum des Falken unterschiedlich ist.
Und das ad infinitum durchs belebte Universum.

Wobei deren „Romane“ – anders als dieser charmant-dankenswerterweise – uns – wenn überhaupt – allenfalls marginal – & da schließt sich ein weiterer seiner geliebten Kreise –
Durch unsere menschliche Brille wahrnehmbar sein dürften.
kurz – & finito ->
Der Kreisel fällt um.Tod.!¡)

& nochmals „…Danke für den Fisch!“

http://www.taz.de/Michel-Serres-Roman-Musik/!5249478/

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