Die „SZ“ schließt ihre Kommentarfunktion – Jan Jasper Kosok

Frontalunterricht Die Süddeutsche Zeitung will in Zukunft auf ihrem Online-Angebot „direkter“ kommunizieren. Für den Leser heißt das: nur gucken, nicht anfassen —>
https://www.freitag.de/autoren/jan-jasper-kosok/die-sz-schliesst-ihre-kommentarfunktion
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Ausgabe 37/14

You cant have the cake and eat the cake – Journalisten/Zeitungen bedienen sich des Netzes – in Form von e-papers – wollen aber wie bisher in der Papierausgabe weiter alles in der Hand behalten. Letzteres funzt nicht – da das Netz offen ist – ; eine „Zensur“ nicht kennt. Es herrscht wie hier schon angeführt – Meinungsfreiheit iS von Art 5 GG. Woher also – statt weiterscrollen – das Ansinnen – zu Schreddern, in welcher Form auch immer? The arroganz of power – ist des Rätsels Lösung – Journalisten, die gewöhnlich allenfalls 2mm tiefer als die User/Leser pflügen – halten sich für die Berufeneren. Das Befeuert die soziologische Grundeinsicht – das Systeme (Bahn, Schulen, Unis, Zeitungen … usw usf) prima ohne die ohnehin störenden (Be)nutzer auskommen; ja diese gern elemenieren wollen. Dies um so mehr – als eine nicht erhebliche Zahl von Nutzern – häufig berufs/sach-bedingt – mehr drauf haben, als die Journalisten selbst*. Das zu akzeptieren fällt nicht leicht und so wird über fehlenden Mehrwert – was immer das sein mag – und die Menge der scheinbar inakzeptablen Beträge schwadroniert. Kurz – die Journaille will die Vorteile des Netzes nutzen – aber nicht die Konsequenzen akzeptieren; das solches mit Arbeit verbunden ist – so what. Aber hört auf Stacheldraht in Schmierseife zu verpacken – den SZ-wie den FAZ-Leuten paßt die ganze Richtung nicht – der Rest ist für die Galerie;-) * ich rede da nicht wie der Blinde von der Farbe – eine auch über die Jahre gelegentlich gelesene Edelfeder ließ mal coram publico auf einer Tagung scheinbar altersweise eine mit vielen Beispielen gespickte Philippika auf ein ganzes System und seine Betreiber los -; es endete zum allgemeinen Entsetzen auch der Gutwilligsten in einem Fiasko – für ihn. Er hatte ganz überwiegend das meiste nicht verstanden und so waren dementsprechend seine Schlüsse – ein Schuß in den Ofen. & ich glaube, daß das kein Einzelfall ist – sondern für viele (Berufs)felder gilt – wie auch anders, wenn frauman sich dorten halt nicht nur kursorisch damit beschäftigt; und Meinungen – Meinungen über Wirklichkeiten gibt es naturgemäß unendlich viele ( ~H.Hesse;/)

@TAO TREVELLER

„Meinungen über Wirklichkeiten gibt es naturgemäß unendlich viele ( ~H.Hesse;/)“

Wenn Sie nicht dagegen haben, werde ich dieses Hesse-Zitat als mein neues Motto verwenden.
Die Journalisten haben, „wie“ wir alle, noch einen langen Lernprozess vor sich.
Ich sehe es auch so, dass viele Nutzerbeitraege mehr Substanz und Witz haben, als diejenigen der Hausredakterure – obschon naturgemaess auch sehr viel mehr Unbrauchbares dabei ist.
Jedenfalls sinken die Hausredakteure in der Tat irgendwo ins Mittelfeld ab. Was auch an den Themen liegt, die sie bearbeiten. Selten setzen sie Massstaebe oder wirken inspirierend.

@TAO TRAVELLER 😉 ok – aber das ~ soll zeigen – paraphrasiert:/)
also aus dem Kopp –
Meng Hsiä „es gibt die Wirklichkeit – das ist nicht zu bezweifeln
aber Wahrheiten – also Meinungen über die Wirklichkeit gibt es unendlich viele“
also hier wird frauman sicher fündig  –http://www.hhesse.de/media/files/01_china.pdf
(sorry – bin halt’n fauler Sack;)
alles wunderbar vertont by Peter Hamel Hesse Between
http://m.youtube.com/watch?v=LWIcw6uxVYo
so long;<)

 

 

 

 

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