@@AP et al

@@AP et al

Na langsam wird´s ja endlich mal spannend –
wohin geht´s mit der fortschreitenden
Diekmannisierung der taz
im Sinne von Klaus Theweleit

– Which side are you on -?!
die uralte Frage –

&spannend wie die taz-Journaille
mit diesbezüglichen Leserfragen –
die sich ja unverholen jenseits von
Netikettengehampel stellen
umgehen wird –

oder ob die tazler wie bisher
weiterhin einen
auf dufte&Tulpe macht.
kurz – ich nehme Wetten an.

Also an alle – bleiben wir dran;
gemäß der Formel –
IHR LEBT VON UNSEREM GELD
(&abo-Kündigen ist eher doof;-(
Moderations-Quarantäne aber auch;-(

Weil ich die Situation in Nahost insgesamt mehr als gefährlich für den Frieden auf der Welt finde …

Weil ich die Situation in Nahost insgesamt mehr als gefährlich für den Frieden auf der Welt finde und das veranlaßt durch egoistische menschenverachtende Machtinteresen der direkt betroffenen wie agierenden Staaten und Völker wie auch der erweislich rohstofforientierten Großmächte, die die beteoffenen Völker schamlos instrumentalisieren

Vorweg – solche Typen gefallen mir – schon aus Gründen der Familientradition

aber –
„…  Doch an den Grundsatz, dass der Stärkere gewinnt, dass der Kampf ums Dasein und die natürliche Selektion alles Lebendige geschaffen haben, glaubt er nicht mehr. …“

Sorry – aber es ist ein mehr als alter Hut –
daß Darwin selbst solchen  erkennbar schlichten Unsinn nie vertreten hat -;
und den von Ignoranten angedockten
schmalbrüstigen – ich sag mal Polit-Biologismus – kann man Darwin mit Verlaub nun schon gar nicht in die Schuhe schieben;
(wer von beiden solchem kraus-kruden Verständnis hier Vorschub leistet – lass ich mal dahinstehen;-)

TAZELWURM076beiniger tatzelwurm

„Spät kommt ihr – doch ihr kommt …“
(Picolomini – Schiller)

Schön wär’s ja – Extremistenbeschluß –
so hieß es politisch weit treffender –
bei Ol‘ Conny –

aber – Sebastian Haffner läßt grüßen –
„Der erste neue Extremisten-Beschluss (die in der Adenauer-Zeit erlassenen Regelungen galten fort) wurde im sozialliberal regierten Hamburg erlassen, wo die SPD-Spitze auch eine Unterwanderung der eigenen Partei fürchtete und da einige Bundesländer Ähnliches planten, galt es zudem, einer Zersplitterung des Beamtenrechts vorzubeugen und einheitliche rechtsstaatliche Standards zu schaffen. Das Prinzip der Wehrhaften Demokratie wurde dafür zur Rechtfertigung herangezogen. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Heinz Kühn (SPD) setzte die Betroffenen pauschal mit den Terroristen der Rote Armee Fraktion gleich: „Ulrike Meinhof als Lehrerin oder Andreas Baader bei der Polizei beschäftigt, das geht nicht.“[4]

Im Januar 1972 wurde der einheitlich für die Bundesrepublik Deutschland und Westberlin geltende, später „Radikalenerlass“ genannte Beschluss gefasst.“

wiki –
erst der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte
machte diesem menschenverachtenden Spuk
ein – nunja Ende? – schob einen Riegel vor
– jedenfalls nördlich des Weißwurstgürtels.

—–////——

„…Beamte mit Zentralverstand ohne Aufgabe.…“

zbV – ich frag nur mal – war doch eher –
Zentralverriegelung –
jgemeint¿

POST – wird ja naheliegenderweise mit –
Personen Ohne Sinnvolle Tätigkeit –
übersetzt;
was wiederum das Scheitern des
Realen Sozialismus –
erkärt;-) s.a. KPdSU.

Zum 125. Geburtstag von Kurt Tucholsky „Heitere Schizophrenie“ – Peter Kohl

Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss RheinsbergMit Witz, Verstand und Satire: Kurt Tucholsky benannte die Fehler der Weimarer Republik und wetterte gegen Militarismus und Untertanengeist.

Der kleene dicke Berliner, der den Hitler mit der Schreibmaschine aufhalten wollte – Erich Kästner

Der mit seinen Sudelbüchern zeigte wie das geht mit dem unfrisierten Geist und Verstand; in dessen Ausgabe mehr Zettel stecken und Eselsohren sind als die Bände Seiten haben; dessen Ratschläge an den Angeklagten  leider bis heute Gültigkeit behalten haben – sowie über die Forderung “ hört auf Rumzuspychologisieren – den Strafanspruch auf den Gesellschaftsschutz beschränkt sehen wollte.
Dessen Couplets & Gedichte schlicht Legende sind.
Der grandiose Stilist, einschließlich seiner Forderung auch und gerade an Journalisten – an einer Seite Prosa arbeiten wie an einer Säule – so siehste aus; – bis hin zu der nüchteren Einschätzung der Beschränkheit eines Carl von Ossietzky bei aller klaren Solidarität;
sein spöttische Nach- und Weitsicht für die Jugend gerade der Davongekommenen in den 20er – laßt sie doch ihren Weichfraß fressen.

ff

Ps: Danke für Ihren Kommentar. Er wartet auf Freischaltung. Bitte haben Sie Geduld und senden Sie ihn nicht mehrfach ab. – ok –
mit F.K.Waechter – NÖ WIESO!

ff

Sein konsequenter Antimilitarismus
– Verdun – mag reichen
(wobei es das Geheimnis von Peter Kohl bleiben wird, was sein Raunen „seine aus dem zeitgeschichtlichen Zusammenhang gerissene Feststellung „Soldaten sind Mörder“ denn meinen soll); dargetan so vielfältig – wie von niemandem sonst in seiner Generation;
einschließlich aber auch – Dürfen darf man alles – als Zuschreibung der eigenen Verantwortung – und nichts anderem.

kurz – „…Vieles von dem, was er vor allem als Journalist geschrieben hat, ist nur zu verstehen vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund der Weimarer Republik…“ –
das mit Verlaub teile ich in keiner Weise;
beispielhaft sei auf “ Die kleinen Parlamente “ hingewiesen und eine scharfsinnigere, noch heute gültige Geißelung der Liberalen – wie sie sich gerade die Tage wieder zelebriert hat – als in – Die Einführung der Prügelstrafe kenne ich nicht.

Sieht man einmal von dem deutlich anders gestrickten Sebastian Haffner ab, sehe ich keinen Schriftsteller und Journalisten eines solchen Formats – gar in BRD~> ’schland sein Wesen treiben; der in der Lage wäre so hellsichtig bis in die Jetztzeit Schatten zu werfen;
daß dagegen Kurt Tucholsky in der  taz & so hier unterschätzt wird – wundert und erstaunt mich nicht.

Was ihm trotz anderer Einsicht – es kann nicht sein – daß Tante Minchen über den Nachlaß von Goethe befindet –
ist ihm nicht erspart geblieben – auch unter tatkräftiger Mithilfe von wannabe Fritz Raddatz – leider.

Ps: Danke für Ihren Kommentar. Er wartet auf Freischaltung. Bitte haben Sie Geduld und senden Sie ihn nicht mehrfach ab. – ok –
mit F.K.Waechter – NÖ WIESO!

——–
@Achterhoeker

Vielleicht sollte man in der Tat sich darauf beschränken die literarische Leistung auf seine sprachliche Qualität hin zu untersuchen. Die politischen Aussagen haben ihre Gültigkeit behalten. Da kann der Deutsche aber ganz besonders stolz drauf sein.

Seine Sprache ist nicht nur in unserem Sinne „modern“, sondern jedes Wort ist abgewogen und auf seine politische Schlagkraft geprüft worden. Ein Alfred Rosenberg, der heute einen festen Platz in der CSU hätte, forderte bereits vor 1933 Kurt Tucholsky „… an einer soliden Laterne aufzuhängen!“

Das holten dann die Allierten nach den Nürnberger Prozessen nach und hängten den Nazi-Ideologen Gottseidank an einem Galgen auf. Er wäre sonst wenig später in der BRD wieder zu Amt und Ehren gekommen.

Kurt Tucholsky jedoch wurde nur noch als unterhaltsamer Schriftsteller mit Verfilmungen auf dem typischen Niveau der Fünfziger-Jahre-Kineastik dem Publikum präsentiert.

Auch beherrschte er wie kaum ein Zweiter das korrekte Berlinerisch. Ihm verdanken wir das erzählende Futur und einen der berühmtesten Sätze, die den Sozis äußerst schmerzhaft in den Ohren klingen: „Ick bin ja bei Lichte besehn een alter jeiebter Sossialdemokrat. Sehn Se mal, mein Vater war aktiver Unteroffissier – da liecht Disseplin inne Familje. …Ik werde die Pachtei wahrscheinlich wählen. Man weiß jenau, man tut wat for die Revoluzzion, aber man weiß auch janz jenau: mit diese Pachtei kommt se nich!“

Der Mindestlohn ist wieder ein aktuelles Beispiel dafür.

LOWANDORDER
@ACHTERHOEKER Danke – fein gesagt –

was er luzide über Derivate a Bank zu Papier brachte –
Hartz-IV – Aktie statt Rente – Riester-Rente et al läßt grüßen –
unerreicht –  wie der Rest – die Besprechungen –
die politischen Beschreibungen- ohne Lamoryanz –
ohne Beispiel.

http://www.taz.de/Zum-125.-Geburtstag-von-Kurt-Tucholsky/!5024399/

Abschied von Klaus Wowereit „Ich bereue nichts“

Danke für das Fotto

Wowie – der Spatz von Berlin
(„Scheiße – wo is meine Brieftasche?“)*

ps:*na in der Butz – du Pappnaas!
Denn merke – Konkurs – ist –
das Geld in die Hosentasche –
&dem Gläubiger Volker
das Jackett überlassen;

&deswegen heißen die Spatzen –
&nicht nur wenn sie auf dem
Rücken fliegen,
um das Elend in Balin
&anderwo nicht zu sehen –
auf plattdeutsch –
Dachlünken;•>
(op gut missingsch: hm ~ Spitzbuben;)
http://www.taz.de/Abschied-von-Klaus-Wowereit/!149133/

08.11.2014

Die „SZ“ schließt ihre Kommentarfunktion – Jan Jasper Kosok

Frontalunterricht Die Süddeutsche Zeitung will in Zukunft auf ihrem Online-Angebot „direkter“ kommunizieren. Für den Leser heißt das: nur gucken, nicht anfassen —>
https://www.freitag.de/autoren/jan-jasper-kosok/die-sz-schliesst-ihre-kommentarfunktion
Dieser Beitrag erschien in
Ausgabe 37/14

You cant have the cake and eat the cake – Journalisten/Zeitungen bedienen sich des Netzes – in Form von e-papers – wollen aber wie bisher in der Papierausgabe weiter alles in der Hand behalten. Letzteres funzt nicht – da das Netz offen ist – ; eine „Zensur“ nicht kennt. Es herrscht wie hier schon angeführt – Meinungsfreiheit iS von Art 5 GG. Woher also – statt weiterscrollen – das Ansinnen – zu Schreddern, in welcher Form auch immer? The arroganz of power – ist des Rätsels Lösung – Journalisten, die gewöhnlich allenfalls 2mm tiefer als die User/Leser pflügen – halten sich für die Berufeneren. Das Befeuert die soziologische Grundeinsicht – das Systeme (Bahn, Schulen, Unis, Zeitungen … usw usf) prima ohne die ohnehin störenden (Be)nutzer auskommen; ja diese gern elemenieren wollen. Dies um so mehr – als eine nicht erhebliche Zahl von Nutzern – häufig berufs/sach-bedingt – mehr drauf haben, als die Journalisten selbst*. Das zu akzeptieren fällt nicht leicht und so wird über fehlenden Mehrwert – was immer das sein mag – und die Menge der scheinbar inakzeptablen Beträge schwadroniert. Kurz – die Journaille will die Vorteile des Netzes nutzen – aber nicht die Konsequenzen akzeptieren; das solches mit Arbeit verbunden ist – so what. Aber hört auf Stacheldraht in Schmierseife zu verpacken – den SZ-wie den FAZ-Leuten paßt die ganze Richtung nicht – der Rest ist für die Galerie;-) * ich rede da nicht wie der Blinde von der Farbe – eine auch über die Jahre gelegentlich gelesene Edelfeder ließ mal coram publico auf einer Tagung scheinbar altersweise eine mit vielen Beispielen gespickte Philippika auf ein ganzes System und seine Betreiber los -; es endete zum allgemeinen Entsetzen auch der Gutwilligsten in einem Fiasko – für ihn. Er hatte ganz überwiegend das meiste nicht verstanden und so waren dementsprechend seine Schlüsse – ein Schuß in den Ofen. & ich glaube, daß das kein Einzelfall ist – sondern für viele (Berufs)felder gilt – wie auch anders, wenn frauman sich dorten halt nicht nur kursorisch damit beschäftigt; und Meinungen – Meinungen über Wirklichkeiten gibt es naturgemäß unendlich viele ( ~H.Hesse;/)

@TAO TREVELLER

„Meinungen über Wirklichkeiten gibt es naturgemäß unendlich viele ( ~H.Hesse;/)“

Wenn Sie nicht dagegen haben, werde ich dieses Hesse-Zitat als mein neues Motto verwenden.
Die Journalisten haben, „wie“ wir alle, noch einen langen Lernprozess vor sich.
Ich sehe es auch so, dass viele Nutzerbeitraege mehr Substanz und Witz haben, als diejenigen der Hausredakterure – obschon naturgemaess auch sehr viel mehr Unbrauchbares dabei ist.
Jedenfalls sinken die Hausredakteure in der Tat irgendwo ins Mittelfeld ab. Was auch an den Themen liegt, die sie bearbeiten. Selten setzen sie Massstaebe oder wirken inspirierend.

@TAO TRAVELLER 😉 ok – aber das ~ soll zeigen – paraphrasiert:/)
also aus dem Kopp –
Meng Hsiä „es gibt die Wirklichkeit – das ist nicht zu bezweifeln
aber Wahrheiten – also Meinungen über die Wirklichkeit gibt es unendlich viele“
also hier wird frauman sicher fündig  –http://www.hhesse.de/media/files/01_china.pdf
(sorry – bin halt’n fauler Sack;)
alles wunderbar vertont by Peter Hamel Hesse Between
http://m.youtube.com/watch?v=LWIcw6uxVYo
so long;<)